Das Weingut Würtzberg (ehemals Dr. Siemens) trohnt hoch oben auf dem Würtzberg in Serrig - dem ersten Weinort an der Saar. In den beiden Monopollagen, Serriger Würtzberg und Herrenberg, produziert die Familie Heimes sehr ausdrucksstarke und aromatische Rieslinge. Eine Spezialität des Hauses sind seinesäurearmen Saarweine aus Weißburgunder, Auxerrois, Graubugrunder und Spätburgunder.
Hier bekommen Sie die Weine des Weinguts Würtzberg wie immer bei uns zu Winzerpreisen.
Das Weingut Würtzberg (ehemals Dr. Siemens) trohnt hoch oben auf dem Würtzberg in Serrig - dem ersten Weinort an der Saar. In den beiden Monopollagen, Serriger Würtzberg und Herrenberg, produziert die Familie Heimes sehr ausdrucksstarke und aromatische Rieslinge. Eine Spezialität des Hauses sind seinesäurearmen Saarweine aus Weißburgunder, Auxerrois, Graubugrunder und Spätburgunder.
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»Die ersten weißen und roten Burgunder der Saar«
Im Jahr 1897 ersteigerte die Witwe Eduard Puricellis, ein Trierer Gasunternehmer, die Serriger Gemarkung Würtzberg, die bis dahin komplett von Büschen und Sträuchern bewachsen war. Frau Puricelli ließ den Hang roden und pflanzte am 13. März 1898 den ersten Rebstock. Und viele weitere sollten folgen. Nach und nach wurden in den darauffolgenden Jahren die Parzellen im Serriger Würtzberg und Serriger Herrenberg mit besten Riesling-Reben bepflanzt. Es war im Jahr 1903, als die Tochter von Frau Puricelli, Maria Puricelli, den damaligen preußischen Staatsminister, Clemens Freiherr von Schorlemer zu Lieser heiratete. Dieser ließ 1898 auf der ersten Bergkuppe vor Würtzberg und Herrenberg ein prachtvolles, schlossähnliches Weingut im Neo-Renaissancestil erbauen. Dieses heute denkmalgeschützte Gutshaus mit zweigeschossigem Keller, thront hoch oben über der Saar mit tollem Blick auf die Kasteler Klause. Am 5. April 1905 wurde das unter dem Namen „Weingut Würtzberg“ gegründete preußische Gut mit seinem Château-Charakter feierlich eingeweiht. Mit rund 15 Hektar Rebfläche war es damals nach der damaligen Staatsdomäne Serrig, das zweitgrößte Weingut im Ort und eines der größten der Region. Noch bis Ende der 60er Jahre sollte das Weingut im Besitz der von Schorlemers bleiben, ehe Bert Simon das Weingut samt Ländereien ersteigerte und ihm den Namen „Weingut Herrenberg“ gab. Er gilt als der Pionier der Burgundersorten an der Saar, denn er war es, der das besondere Terroir der beiden Monopollagen Würtzberg und Herrenberg erkannte und in den wärmsten Parzellen Weißburgunder, sowie erstmals an der Saar, auch Spätburgunder-Reben pflanzte. Unter seiner Regie erlangten die Weine und hier, insbesondere die grandiosen Süßweine, großes Renommee. So war das Weingut zeitweise Mitglied im Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) und war Hoflieferant des englischen Königshauses! 2006 dann wechselte erneut der Besitzer und Dr. Jochen Siemens, ehemaliger Chefredakteur der Frankfurter Rundschau und des Weinmagazins „Alles über Wein“, erwarb den Betrieb. Er änderte zum dritten Mal den Namen des Weinguts. 10 Jahre lang war das Weingut unter dem Namen Weingut Dr. Siemens bekannt. 2016 dann wechselte der Betrieb zum vierten und bislang letzten Mal den Besitzer. Dorothee Heimes und ihr Mann Ludger Neuwinger-Heimes, beide aufgewachsen in der Region Trier-Saarburg, verwirklichten sich hier den Traum eines eigenen Weinguts und gaben ihm wieder seinen ursprünglichen Namen „Weingut Würtzberg“. Beide hatten durch ihre Eltern bereits eine enge Beziehung zum Weinbau an Saar und Mosel und dies wollen sie an ihre Kinder weitergeben. So ist ihr Sohn, Felix Heimes, nach seinem Weinbau- und Önologiestudium an der berühmten Hochschule Geisenheim University, seit 2018 hauptverantwortlich für Weinberge und Keller. Der langjährige Kellermeister, Franz Lenz steht ihm mit Rat und Tat zur Seite und führt ihn nach und nach in die Geheimnisse des Würtzbergs ein. Komplettiert wird das Familienweingut seit Sommer 2020 von Annalena Heimes, die für Marketing und Vertrieb zuständig ist und ihrem Bruder so im Büro den Rücken freihält. Dem Engagement der jungen Generation war es zu verdanken, dass der Betrieb 2017 zu den Gründungsmitgliedern von "SAARKIND", einer Vereinigung von 10 talentierten Jungwinzern der Saar, gehörte.
»Einzigartige Kessellage der Serriger Saarschleife«
Einzigartig ist die einmalige Kessellage der beiden Monopollagen Würtzberg und Herrenberg an der Außenseite des Serriger Saarbogens. Hier kann die warme Luft nicht richtig abfließen und so wird es im Sommer für Saar-Verhältnisse extrem heiß. Wagemutige Drachenflieger machen sich diese Thermik zu Nutze und starten von der, über den Weinbergen gelegenen Startrampe, ihren Flug in diese wunderschöne Kulturlandschaft. Für die Trauben bedeutet dieses besondere Mikroklima, dass die Aromenausreifung begünstigt wird und die Trauben eine reife, sehr ausbalancierte Säure aufweisen. Die alten Parzellen mit hohen Pflanzdichten von 6.000 Reben pro Hektar und mehr, erfordern das ganze Jahr über viel Handarbeit. Im Weinberg arbeitet Felix Heimes umweltschonend und düngt ausschließlich organisch. Das Weingut strebt allerdings keine Bio-Zertifizierung an, da man
sich den Einsatz von Pilzbekämpfungsmitteln in Jahrgängen mit hohem Krankheitsdruck offenhalten will. Stattdessen ist das Weingut Würtzberg nach den Richtlinien von FAIR`N GREEN zertifiziert. Dieser Nachhaltigkeitsverband bezieht neben einem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur auch einen respektvollen Umgang mit Mitarbeitern und Kulturgut mit ein. Im Herbst werden die vollreifen Trauben in mehreren Durchgängen selektiv von Hand gelesen und im Anschluss auf dem Weingut nochmals von erfahrenen Mitarbeitern auf Sortiertischen kontrolliert. Hier werden sämtliche unreife, faule oder beschädigte Trauben rigoros aussortiert, sodass nur noch hoch aromatische, gesunde Beeren auf die Kelter kommen. Diese werden für die Sektgrundweine direkt im Ganzen abgepresst, wohingegen die Stillweine je nach Jahrgang mehr oder weniger lange eingemaischt werden. Bei dieser Maischestandzeit können traubeneigene Enzyme Geschmacks- und Aromastoffe aus der Beerenhaut lösen und diese so im Most in Lösung bringen. Die Rotweine werden klassisch entrappt und dann offen auf der Maische vergoren. Alle Moste werden nach der Trennung von groben Trubpartikeln im zweigeschossigen Keller spontan, also mit natürlichen Hefen, vergoren. Dabei hängt es ganz vom Weintyp ab, ob der Wein im Edelstahltank, großen Holzfass oder wie beim Spätburgunder im gebrauchten Barrique ausgebaut wird. Alle Burgundersorten durchlaufen nach der alkoholischen Gärung auch noch einen sogenannten biologischen Säureabbau (BSA). Bei diesem Prozess wandeln natürlich vorkommende Milchsäurebakterien die etwas spitz schmeckende Äpfelsäure in die weichere Milchsäure um und verleihen den Weinen so eine angenehme Cremigkeit. Anschließend liegen alle Weine, ehe sie gefüllt werden, lange auf der Feinhefe, um ihnen so eine feine seidige Textur zu verleihen.
»Säurearme Saarweine«
Die Stilistik der Würtzberg Weine lässt sich als aromatisch und gehaltvoll beschreiben. Die Weine weisen meist intensive Fruchtaromen auf und sind durch ihre hervorragende Balance und feine Mineralität ausgezeichnete Essensbegleiter. Den Einstieg bildet der „Scivaro“, ein saftig mineralischer Riesling für jeden Tag, der großen Trinkspaß verspricht. Scivaro ist ein Altdeutsches Wort und bedeutet so viel wie Schiefer, was auf die Herkunft der Trauben anspielt. Die Burgundersorten wie Weißburgunder, Auxerrois und Grauburgunder, sind vor allem für diejenigen Weinfreunde von Ihnen geeignet, die Probleme mit der Säure des Rieslings haben. Diese Rebsorten verfügen von Haus aus über deutlich weniger Säure wie der Riesling und eignen sich daher bestens zu diversen Grillgerichten und natürlich zu frischem Spargel. Der intensiv würzige Würtzberg Pinot Noir aus dem Barrique, erobert mit seiner komplexen Aromatik und seidig weichem Tannin die Herzen aller Rotweinliebhaber. Weingut zwischen 1904 und 1908 von einem Trierer Industriellen, der sich den Traum vom eigenen Weingut erfüllen wollte. Er war auf Anhieb erfolgreich, denn das Weingut war bereits vor 100 Jahren einer der renommiertesten Weinerzeuger der Region und gehörte folgerichtig zu den Gründungsmitgliedern des Großen Rings in Trier, aus dem später der VDP (Verband Deutscher Prädikatsweingüter) Mosel-Saar-Ruwer hervorgehen sollte. Nach seinem Weinbaustudium an der berühmten Fachhochschule in Geisenheim übernahm Christian Ebert 1995 den Betrieb von seinem Vater und begann nach und nach das einzigartige Saarstein-Terroir für sich zu entdecken. Das Weingut liegt am Rande des Saarburger Kammerforstes, auf der Spitze einer nach Süd-Südwest ausgerichteten Hangkuppe, der Serriger Schloss Saarsteiner VDP. Große Lage. Die weingutseigene Panoramaterrasse hoch über der Saar und den Weinbergen bietet eine einmalige Kulisse für rauschende Feste, denn von hier hat man den vielleicht schönsten Ausblick der Saar. Von hier aus genießt der Schlossherr Christian Ebert den Blick über seine steilen Weinberge, die direkt an das Schloss angrenzen und ihm so einen wahren „Château Charakter“ verleihen. Insgesamt befinden sich 11 Hektar Weinberge, davon 95% Riesling, im Besitz von Schloss Saarstein. Die anderen 5% verteilen sich auf Weißburgunder, Grauburgunder und Auxerrois. Für Christian Ebert spielt dabei das Alter der Reben eine entscheidende Rolle für die Qualität des Weines, denn er ist davon überzeugt, dass alte Reben mit ihren von Natur aus lockerbeerigen, hocharomatischen Trauben, die besseren Weine liefern. Dabei kennt er seine Rebstöcke praktisch alle mit Vornamen, denn seit seiner frühesten Kindheit kümmert er sich mit Hingabe und Leidenschaft um seine Saarsteiner Riesling-Reben. „Der Mensch prägt den Berg und der Berg prägt den Menschen – und ich wohne mittendrin!“ so die Philosophie von Christian Ebert. Und das mit Erfolg, denn seit über 25 Jahren wird das Weingut Schloss Saarstein laut der Wirtschaftszeitung „Handelsblatt“ und dem Fachmagazin „Vinum“, neben so berühmten Namen wie Egon Müller oder Joh. Jos. Prüm, zu den 100 besten Weingütern Deutschlands gezählt.
»Der Vorteil großer Unterschiede von Tag- und Nachttemperaturen«
Im Weinberg setzt Christian Ebert dabei auf einen möglichst naturnahen Weinbau und verzichtet dabei auf den Einsatz von Insektiziden und Kunstdünger. Eine Bio-Zertifizierung strebt er allerdings nicht an, denn es kommen immer wieder Jahre, wie zuletzt 2016 oder auch 2014, bei denen der Kommentiert [MK5]: Anderes Bild aus Fotoshooting nehmen!
Pilzdruck in Folge der feuchtwarmen Witterung im Sommer so hoch ist, dass der Einsatz von unerlässlich ist. Die Saarsteiner Reben profitieren ansonsten von einem einzigartigen Mikroklima mit hohen Tag-Nacht-Unterschieden. Zum einen haben wir durch die gute Exposition und die Reflexion der Sonne von der Saar hohe Tagestemperaturen, die von den Grauschieferböden tagsüber gespeichert werden. Zum anderen sorgen der angrenzende Wald sowie das Serriger Bachtal dafür, dass kühle Fallwinde aus dem Saarburger Kammerforst und aus dem nahgelegenen Hochwald die Traubenzone nachts signifikant abkühlen. Infolge der intensiven Sonneneinstrahlung haben wir hier tagsüber eine gute Zucker- und damit auch Aromabildung in den Trauben, welche durch die vergleichsweise kühlen Temperaturen in der Nacht auch in den Trauben eingelagert werden können. Zudem sorgen die kalten Nächte für einen Erhalt der Säure, da diese hauptsächlich durch wärmere Temperaturen bei Nacht von der Rebe verstoffwechselt wird. Ergebnis sind Trauben mit ausgeprägten Zitrusnoten und einer pikanten, reifen Säure. Diese werden im Herbst selektiv von Hand gelesen und im Ganzen auf die Kelter gebracht, wo sie direkt abgepresst werden. Der Ausbau erfolgt mit natureigenen Hefen im kühlen Weingutskeller in Edelstahltanks. Hier bleiben die Weine lange auf der Feinhefe, ehe sie gefüllt werden.
»Klassische Saarrieslinge im Besten Sinn!«
Die Schloss Saarstein Weine verdienen das Prädikat: Klassisch Saar! Sie strotzen nur so voller Eleganz und ziehen einen mit ihrer feinen Frucht und ausgeprägt rauchigen Schiefermineralität in ihren Bann. Dabei sorgt insbesondere die pikante Säure dafür, dass die Weine einen ungeheuerlichen Trinkfluss haben. So ist der Schloss Saarsteiner Kabinett feinherb, der ideale Terrassenwein für den Sommer, denn sein geringer Alkohol sowie seine erfrischende Aromatik ist eine wahre Wohltat bei den tropischen Sommertemperaturen der letzten Jahre. Neben grandiosen feinherben Weinen entstehen auf Saarstein aber auch großartige trockene sowie edelsüße Rieslinge, die allesamt aufgrund ihrer klassischen Ausbauart auch über ein immenses Reifepotenzial verfügen!
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